Das Revolutionsoberhaupt über den inspirierenden Aufstand Imam Husseins



Das große Ereignis in Aschura, 61 nach der Hidschra, beeinflusste die Geschichte des Islams sehr stark und brachte einen Wendepunkt. Denker und Schriftsteller haben über die verschiedenen Aspekte des Aufstandes Imam Husseins aleihe salam geschrieben und dieses Geschehen analysiert. Diese Revolution gehört nicht der Vergangenheit an, sondern lebt in der Geschichte weiter, indem sie Muslimen und Nichtmuslimen Impulse gibt für die Suche nach Recht und Wahrheit und die Verteidigung der Menschenwürde.
Ayatollah Khamenei, Oberhaupt der islamischen Revolution Irans hat die Aschura-Bewegung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und auf ihre bedeutende Rolle für den Sieg der islamischen Revolution hingewiesen.

Ayatollah Khamenei sagt: „Die Aschura-Bewegung war einmalig. Eine Bewegung, die neue Bewegungen hervorrief und hervorruft. Sie ist daher von ewiger Dauer."
Der Revolutionsführer fährt fort: „Aschura war nicht nur ein historisches Ereignis. Aschura ist eine vitale Kultur, eine Strömung, die stetig weiter fließt, ein ständiges Vorbild für das Volk der Muslime."

Das heroische Vorgehen Imam Husseins, aleihe salam, hat andere Völker dazu veranlasst, sich zu erheben und zu handeln. Denn seine Bewegung ruft zu hohen Zielen auf."
Ayatollah Khamenei sagt über die jährlichen Trauersitten zum Jahrestag von Aschura:
„Die Trauerfeiern zu Aschura sind ein Ansporn. Sie rufen Dynamik und seelische Weiterentwicklung hervor und stimmen nachdenklich.
In der Tat sind die Auswirkungen Aschuras so weitgehend, dass einige Revolutionen und Befreiungsbewegungen aus dem Aufstand Imam Husseins am Aschura-Tag vor 14 Jahrhunderten Inspiration schöpften. Darüber sagt das Oberhaupt der islamischen Revolution:
„Aschura sind nicht nur Trauerelegien und Ansprachen, welche die Menschen innerlich berühren. Aschura ist auch Quelle für Segen und Handeln. Die Kämpfe in der schiitischen Geschichte und vielleicht alle Aufstände im Islam gegen die Unterdrückung, auch die von nicht-schiitischer Seite, lassen deutlich den Einfluss des Ereignisses zu Kerbela verspüren.
Auch haben viele nicht-muslimische Revolutionäre den Aufstand von Imam Hussein aleihe salam gepriesen und gesagt, dass sie bei ihren Kämpfen gegen Imperialismus und Diktatur sich ein Vorbild an Imam Hussein nahmen."
Der Führende der Revolution sagt weiter:
„Die Geschichte Hussein Ibn Alis aleihe salam, war in der Tat ein Antrieb für die Muslime nach der richtigen islamischen Denkweise zu streben. Jeder freiheitsliebende Mensch und Kämpfer auf dem Wege Gottes und jeder, der der Gefahr entgegen ging, hat die Heldengeschichte Imam Husseins genutzt, um sich zu stärken. Sie war für ihn geistiger und religiöser Rückhalt."

Ein deutliches Beispiel für eine Revolution, die stark von der Bewegung in Kerbela beeinflusst wurde und zu großen Umwälzungen führte, ist die islamische Revolution Irans. Dieser Einfluss ist an den Stellungnahmen ihrer Führer wie denen des verstorbenen Imam Khomeinis und des jetzigen Revolutionsoberhauptes abzulesen. Aber auch aus den Lösungen der iranischen Bevölkerung und aus ihren Überzeugungen ist deutlich zu entnehmen, dass die islamische Revolution Iran sich ein Vorbild an der Aschura-Bewegung nahm.

Ayatollah führt die islamische Revolution Iran absolut auf die Wegweisungen und die Ziele der Revolution Imam Husseins zurück. Und betont:
„Wenn heute einer fragt, welches die Ursprünge dieser Bewegung waren sagen wir: Sie geht auf den Propheten s.a.s., Imam ali a.s. und Imam Hussein a.s. zurück."
Dies trifft aber auch auf viele andere islamische Bewegungen in der islamischen Welt zu. Die Hisbollah in Libanon hätte nicht so machtvoll in Erscheinung treten und dem zionistischen Regime eine Niederlage bereiten können, wenn sie sich nicht an der Aschura-Bewegung ein Beispiel genommen hätte. Die Anführer der Hisbollah haben dies selber viele Male gesagt und die Befolgung des Weges Imam Husseins herausgestrichen. Am Freiheit und Recht suchenden Aufstand Imam Husseins haben sich auch die Hamasbewegung in Palästina und Gruppen und Parteien in Irak und anderen besetzten muslimischen Ländern ein Beispiel genommen.

Das Geschehen von Aschura hat auch nach 14 Jahrhunderten nicht seine Wirkung gezeigt, das zeigte, dass seine Botschaften ewig gültig sind.
Imam Hussein fand zusammen mit seinen Gefährten den Märtyrertod. Sie wurden vom Heer des Yazid getötet und die Hinterbliebenen aus ihrer Familie wurden gefangen genommen. Es sah nach einer Niederlage aus, aber in Wirklichkeit war dieser tapfere Aufstand gegenüber dem Unrecht ein Sieg und lehrt uns vieles.
Ayatollah Khamenei sagt darüber: „Das Blut Hussein Ibn Alis ist nicht umsonst geflossen. Als er auf diese schreckliche Weise zum Märtyrer wurde, schien Yazid gesiegt zu haben. Aber in Wahrheit hatte Hussein Ibn Ali gesiegt. Er hatte für das Überleben des Islams sein Leben geopfert, auf diesem Weg gesiegt und den Islam abgesichert."

Der Revolutionsführer sagt zu der Frage, wie dieser Aufstand so vital in der Geschichte weiter bestehen konnte: „Die Hinterbliebenen des Ereignisses von Kerbela haben auf die klügste Weise die Botschaft dieser großen Bewegung an alle weitergegeben.
Diese wichtige Aufgabe erfüllten vor allen Dingen Imam Sadschad, der Sohn des Imam Husseins und seine Schwester Zeynab aleiha salam. Ayatollah Khamenei sagt: „Sie haben während ihrer Gefangenschaft vom Abend des Aschuratages bis an ihr Lebensende großartiges auf diesem Wege vollbracht und die Menschen über die Realität aufgeklärt. So konnte das Aschura-Geschehen bis heute lebendig bleiben und inspirieren."
Im Zusammenhang mit der Fortdauer der Bewegung Imam Husseins in der Geschichte sagt Ayatollah Khamenei auch:
„Wir haben zwei Arten von Faktoren, die Macht hervorrufen, materielle und nicht materielle. Die materiellen sind Geld und Gewalt und das Vorgehen der Herrscher im Laufe der Geschichte. Aber es gibt auch spirituelle Faktoren der Macht, wie Glaube, Gottesfürchtigkeit, geläutert sein und religiöse Werte. Diese Macht bleibt. Sie ist schicksalsbestimmend."
Imam Hussein besaß die Faktoren der spirituellen Macht. Auch wenn er zum Märtyrer wurde: Sein Kampf auf dem Wege Gottes galt ja nicht dem Ziel, noch einige Tage weiter zu leben. Sein Kampf galt dazu dem Weg des Monotheismus, dem Weg der Herrschaft Allas und dem Weg der Religion und Rettung und der Verbesserung des Menschen -zu seinem Weiterbestand und seiner Festigung zu verhelfen.
Ayatollah nennt auch die Standhaftigkeit Imam Husseins auf seinem Weg als wichtigen Faktor für den Weiterbestand seiner Bewegung in der Geschichte.
Er sagt, die Aschura-Bewegung hatte wunderbare Auswirkungen und beinhaltete viel Lehrreiches, besonders für die Muslime. Deshalb unterstreicht er:
„Das Heldengeschehen von Kerbela muss in Erinnerung bleiben und aufrecht erhalten bleiben und es muss immer in der Geschichte der Muslime als Lösungsweg herangezogen werden."