In Kerbala



9. In Kerbala

Am nächsten Tag brach Umar ibn Saad ibn Abi Waqqas ( Dieser Saad ibn Abi Waqqas war sowohl vom Allah im Quran und von Seinem Propheten ( Friede sei mit ihm und seine Familie ) und später von Imam Ali (Friede sei mit ihm) als Frevler gebrandmarkt worden ) aus Kufa zu ihnen auf mit 4000 Reitern. Er hielt in Kerbala an und entsandte Urwa ibn Qais Al-Ahmasi zu Imam Hussain ( Friede sei mit ihm ) und sagte zu ihm: "Gehe zu ihm und frage ihn: 'Was führt dich her? Was willst du?" Urwa gehörte zu denjenigen, die Imam Hussain ( Friede sei mit ihm ) geschrieben hatte, und er schämte sich, zu ihm zu gehen. Das gleiche war der Fall mit vielen anderen Stammesführern, die ihm geschrieben hatten, sie weigerten sich und waren nicht willens, das zu tun. Da erhob sich Kathir ibn Abd-Allah Al-Schabi, und er war ein herzloser Verbrecher, der vor nichts zurückschreckte:
"Ich werde zu ihm gehen, und bei Allah, wenn du es wünschst, werde ich ihn angreifen."
"Ich will nicht, dass du ihn angreifst", sagte Umar, "aber gehe zu ihm und frage ihn, was ihn hierher führt ?."
Als Kathir sich dem Lager Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ) näherte, sah ihn Abu Thumamah Al-Saidi, und er sagte zu Imam Hussain ( Friede sei mit ihm ): "Möge Allah dir beistehen, o Abu Abd-Allah, der böseste der Erdenbewohner, der das meiste Blut von ihnen vergossen hat und der am angriffslustigsten von ihnen ist, ist zu dir gekommen!"

Dann stellte Abu Thumamah Al Sidawi sich ihm entgegen und sagte:

"Lege dein Schwert nieder."
"Nein, bei Allah", erwiderte Kathir, "ich bin nur ein Abgesandter. Wenn ihr mir zuhört, dann will ich euch das mitteilen, womit ich zu euch geschickt wurde. Wenn ihr das nicht wollt, dann werde ich wieder von euch weggehen."
"Ich werde den Griff deines Schwertes festhalten", sagte Abu Thumamah, "dann sprich, was dein Anliegen ist".
"Nein, du wirst es nicht anrühren", widersprach Kathir. "Sag mir die Botschaft, mit der du gekommen bist, und ich werde sie Imam Hussain ( Friede sei mit ihm ) ausrichten. Ich werde nicht zulassen, dass du dich ihm näherst, denn du bist ein Lügner", und so beschimpften sie sich gegenseitig, dann wandte Kathir sich ab und reitete zurück zu Umar ibn Saad und berichtete ihm was geschehen war.

Umar rief Qurra ibn Qais Al-Hanthali und sagte zu ihm: "Wehe dir, Qurra, geh und triff Hussain und frage ihn, weshalb er gekommen ist und was er will." Und Qurra ging zu ihm, und als Imam Hussain ( Friede sei mit ihm ) ihn kommen sah, fragte er:

"Kennt ihr diesen Mann?"
"Ja", erwiderte Habib ibn Mathahir, "er ist ein Mann vom Hanthala-Klan von Stamme der Tamim, und er ist der Sohn unserer Schwester ( damit ist gemeint : Er ist verwandter mutterlicherseits ) .
Ich kannte ihn immer als jemand mit guten Ansichten, und ich hätte nicht gedacht, ihn bei dieser Szene anwesend zu sehen."

Qurra kam, grüßte Imam Hussain ( Friede sei mit ihm ) und verkündete ihm die Botschaft von Umar ibn Saad.

"Die Bewohner dieser eurer Stadt"; sagte Imam Hussain ( Friede sei mit ihm ), "haben mir geschrieben, dass ich kommen soll. Doch wenn ihr jetzt Widerwillen gegen mich hegt, dann werde ich euch verlassen." sagte Imam Hussain ( Friede sei mit ihm ).

Qurra stand auf und wollte zu Umar ibn Saad zurückkehren, da folgte ihm Habib ibn Mathahir und versuchte ihm die Augen aufzumachen. Habib sagte :
"Wehe dir, wohin wirst du zurückkehren? Zu den Unterdrückern?" und fügte hinzu "Hilf diesem Mann, durch dessen Vorväter Allah dich mit Ansehen gestärkt hat."
"Ich werde zuerst zu meinem Befehlshaber mit der Antwort auf seine Botschaft gehen", erwiderte Qurra, "und werde über meine Sicht der Dinge nachdenken."

Er ging zurück zu Umar ibn Saad und überbrachte ihm die Botschaft. "Ich hoffe", sagte Umar, "dass Allah es mir ersparen wird, gegen ihn Krieg zu führen und zu kämpfen", und er schrieb an Ubaidullah ibn Ziyad:



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