Währenddessen in Kerbala



18. Währenddessen in Kerbala

 Der Gefährte des Propheten ( Allahs Gebet mit ihm und seiner Familie )Gaber Ibn Abdullah AL-Ansari fragte von Banu Assad nach der Stelle des Grabes Imam Husseins (Friede sei mit ihm ) und er ging mit seinem Sklaven dorthin. Er machte das, was ihm der Prophet sagte, er ging erst zum Euphrat und wäschte sich, dann zog er ein sauberes gewand an und bat seinen Sklaven, ihm bis zum Grab zu führen, dann Gaber war blind. Er fiel in ohnmacht als er das Grab berührte und sein Sklave sprühte ihm Wasser ins Gesicht. Er wachte auf und sagt .

"Ich bezeuge vor Allah, dass wir an euerm Lohn von Allah beteilgt sind".
Da sagte sein Sklave :
"Wie denn das, wir haben kein Hügel bestiegen und keine Wüste durchquert und die Köpfe der hier grabten sind von deren Körpern abgetrennt".
Gaber antwortete :
"Ich habe meinen Lieben Freund, den Gesandten Allahs (Allahs Gebet mit ihm und seiner Familie ) sagen gehört : -Wer die Tat einer Gemeinschaft liebt, der wird am Tag der Auferstehung mit dieser gemeinschaft zusammengebracht und an deren Lohn beteiligt -. Und ich bezeuge Allah, dass ich liebe, was sie gemacht haben."
Kurze zeit später sagte der Sklave
"Ich sehe eine dunstwolke vom Westen her kommen"
"gehe und erkundige dich, wenn dies Soldaten Ubaidullah, dann komme schnell zurück und lass uns verstecken, und wenn dies Ali Ibn Al-Hussein (Friede sei mit ihm ) und seine Tanten und Schwestern, so bist du frei."
Der Sklave kommt schnell zurück und sagt zu Gaber
"Stehe schnell auf und empfange die Familie des Gesandten Gottes"

In Kerbala angekommen

Saineb konnte die letzten Schritt nicht in dem "Hodeg" ( bedeckter, abgeschlossener Sitz, in dem Frauen auf dem Rücken eines Reittieres verreisen ) ausharren. Sie sprang auf und lief zum Grab Imam Husseins ( Friede sei mit ihm ). Dann öffnete Imam Ali-Ibn Al-Hussein das Grab teilweise und legte den Kopf auf dem Körper. Während dieser zeit erzählte er Gaber die geschichte von Aschurra, wie er sie erlebt hatte und Gaber erzählte sie weiter. Imam Ali Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihnen beide ) sah wie seine Tante von einem grab zum anderen lief und jeden Toten beweinte, dann stand sie auf und drehte den Kopf blickte in den Horizont nach was bestimmten suchend. Imam Sain El-Abedin ging zu ihr hin und sagt : "Tante ich weis, wen du suchst, komm ich brige dich zu seinem Grab". Es hat imam Ali Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihm ) sehr weh getan, mitanzusehen wie seine Tante Saineb auf das Grab Abbas fiehl und mitanzuhören, wie sie ihn beweint und an sein Versprechen zu erinnert, dass er sie für die ganze Reise begleiten würde, während er sie in Kerbala verlies.

Nach drei Tagen reiste die Karawane weiter und Imam Ali Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihm ) sagte : "Ich sah, dass ein längerer Aufenthalt dazu geführt hätte, dass ich auch noch meine tante verlöre". Unterwegs schlossen sich mehrere Schiiten der karawane an. Kurz vor Madina bat Imam Ali Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihm ) , Bschir Ibn Hathlem zu sich und sagte ihm : "Bschir, Allah möge deinem vater gnädig sein denn er hatte gedichte über uns geschrieben, kannst du auch dichten". "Ja und zwar sehr gut auch" antwortete bschir sofort. Imam Ali Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihm ) sagte zu ihm : "Denn reite vor uns in die Stadt und verkünde den Tod meines Vaters ". Bschirr war schnell in Al-Madina angekommen und rezitierte sein berühmten Zweizeiler :

" Bewohner Yathribs , ihr sollte hier keine Bleibe finden, denn Al-Hussein ist getötet und meine Tränen laufen wie ein Regenfall. Sein Körper in Kerbala blutüberströmt und sein Kopf wandert auf einer Speerspitze".

Es bleib auch kein Kind und keine frau und kein Mann in den Häusern und sie gingen alle weinend zu ihm und Bschirr wiederholte sein Gedicht bis er an dem Grab des Propheten ( Allahs gebet mit ihm und seiner Familie ) ankam. Dort erzählte er knapp die geschichte von Kerbala und sagte am Schluß : "Ali Ibn Al-Hussein und die Waisen und die Witwen sind kurz vor der Stadtgrenze, so geht und empfängt sie"

Im Hause Muhammad ibn Al-Hanafiyya - (Möge Allah mit ihm zufrieden sein ), fragte er seine Diener

"was ist los?"
"Die Nachricht vom Tode Muslims erreichte die Bewohner AlMadinas" bekam er zu Antwort, da seine Diener die Befürchtung hätten, er könnte vor Schock Sterben bei seinem Zustand.
"Muslim war ein großer Mann, aber nicht seintwegen höre ich das heulen der menschen" sagte er.
"Wir haben vorhin gehört, dass dein Bruder AlHussein ist angekommen". Antwortete einer der Diener.
"Denn Warum kommt er mich nicht besuchen ?." fragte er.
"Er ist am Tor der Stadt und erwartet von dir, dass du ihn empfängst". Sagten sie
"Gerne, auch bei meinem Zustand würde ich zu ihm auf dem Kopf laufen und nicht auf meinen Beinen" und befahl sofort : "so befestigt mir einen Sattel auf mein Pferd"

Die Diener brachten ihm sein Pferd. Er konnte aufgrund seiner Erkrankung kaum laufen geschweige denn reiten. Er schaffte es aber trotzdem auf dem Pferd mehr zu liegen als zu reiten und wurde an die Stadtgrenze gebracht. Imam Ali Ibn Al-Hussein gab jedem Waisen eine Schwarze Pflagge und bat sie jedem Ankömmling mit den Pflaggen zu empfangen. Als Muhammad ibn Al-Hanafiyya - (Möge Allah mit ihm zufrieden sein ) vom weiten her die Schwarezen Pflaggen sah ahnte er schlimmes und er sagte : "Die banu Omia haben es gewagt und getan". Noch bevor er im Lager ankam, fiel er von seinem Pferd und Imam Al Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihm ) lief zu ihm und trug ihm in das Lager. Als Muhammad sein Augen aufmachte, fragte er Imam Ali Sain El-Abedin :



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