Die in diesem Buch erwähnten historischen Persönlichkeiten



23 .Die in diesem Buch erwähnten historischen Persönlichkeiten 

Abd-Allah Ibn Dschafar
Abd-Allah Ibn Dschafar Ibn Abi Taleb wurde von seinem Onkel Imam Ali ( Friede sei mit ihm ) aufgezogen, nachdem sein Vater im zwölften Jahr der Auswanderung Märtyrer wurde. Er heiratete Saineb unter der Bedingung, dass ihr "Assmeh", dass was ein Mann über seine Frau zu entscheiden hat, in der Hand von Imam Ali ( Friede sei mit ihm ) bleibt und später auf Imam Hassan ( Friede sei mit ihm ) übergeht und dann auf Imam Hussein ( Friede sei mit ihm ). Er war im höheren Alter erblindet gewesen und konnte daher nicht mit nach Kerbala. Imam Hussein ( Friede sei mit ihm ) befahl ihn in Al-Madina zu bleiben und ihm sofort zu schreiben, wenn was zu berichten gibt.

Abdullah Ibn Al-Zubair :
Sein Vater Al-Zubair ibn Al-Auuam, ein Cousin und Jugendfreund Imam Alis (Friede sei mit ihm ). Einmal sah der Gesnadte Gottes ( Allahs Gebet auf ihn und seine Familie ) beide zusammen spazieren gehen. Er fragte Al-Zubair "Liebst du ihn (Imam Ali )". Al-Zubair antwortete sofort : "Ja ich liebe mein Cousin" , Da sagte der Prophet ( Friede sei mit ihm und seine Familie ) : "Du wirst ihn einmal bekämpfen und du wirst im Unrecht sein" " Als Al-Zubair ( zusammen mit Talaha und Aischa, der Ehefrau des Propheten ) mit einer Armee richtung Basra zog und viele Anhänger Imam Alis ( Friede sei mit ihm ) von ihnen getötet wurden, zog imam Ali ( Friede sei mit ihm ) mit seiner Armee um sie zuerst zu besänftigen. Er erinnerte Al-Zubair an dem Vorfall mit dem Gesandten Gottes ( Friede sei mit ihm und seiner Familie ) und er zog sich aus dem Geschehn zurück, noch bevor der Kampf begann, was für seine Armee eine vernichtende moralische Niederlage war. Doch Abdullah Ibn Al-Zubair ritt hinter seinem Vater her und holte ihn mit List und Überzeugungskunst wieder in das Schlachtfeld zurück, wo er getötet wurde. Imam Ali ( Friede sei mit ihm ) bedauerte den Tod Al-Zubairs und sagte : "Al-Zubair war solnage ein Anhänger von Ahlul-Bait bis sein Sohn Abdullah ihn entriss". Abdullah Ibn Al-Zubair rechnete sich große Chancen auf das Amt des Kalifen und hasste jeden, der in seinem Weg stand, allen voran Al-Hassan und Al-Hussein ( Friede sei mit ihnen ).

Abdullah Ibn Omar:
Er hatte eine sehr schwache Persönlichkeit und lebte nur von der berühmtheit seines Vaters Omar Ibn Al-Khatab, dem zweiten Kalifen.

Abu Thumame AS-Sidawi:
Er hatte Mitten im Kampf an das Gebet zu Allah gedacht, weil er dies vom Fürst der Gläubigen (Friede sei mit ihm ) gelernt hatte. Als während des Kamps in Sufyyin gegen die Unwissenheit sah ein Schiit Imam Ali ( Friede sei mit ihm ) wie er die Sonne beobachtet, da fragte ihn verwundert : "was machst du, Fürst der Gläubigen". Imam Ali erwiederte : "Ich beobachte die Sonne, bald ist Gebetszeit". Der Mann war fast außer sich . "Oh Fürst der Gläubigen, es ist dann Zeit an sowas zu denken". Imam Ali ( Friede sei mit ihm ) klärte auf : "Warum bekämpfen wir sie denn ?". (Ein bekanntes Softwareprogramm zur Berechnung der Gebetszeit in aller Welt ist nach ihm benannt "Abu Thumame")

Al-Hurr ibn Yazid Al-Tamimi Al-Riahi
Er war einer der mutigsten Kämpfer unter Imam Ali ( Friede sei mit ihm ). Als man ihn beordete um mit Eintausend Reitern die Karawane Imam Husseins zu stoppen, hörte er beim Verlassen seines Hauses eine Stimme sagen : " Deine Bescherung ist das Paradis", da sagte er zu sich : "Die Mutter A-Hurrs möge ihren Sohn verlieren, ich reite um Imam Hussein ( Friede sei mit ihm ) zu bekämpfen, dann soll ich ins Paradies gehen". Er ist außerhalb Kerbalas begraben und sein Grab wird heute von Tausenden von Menschen täglich besucht.

Al-Mukhtar ibn Abu Ubaida ( Al-Thakafi ):
Sein Vater war einer der Vertrauten Imam Alis ( Friede sei mit ihm ).
Er empfing den Gesandten Imam Husseins (Friede sei mit ihm ) in seinem Haus. Er war einer der Anführer der Revoultion und daher stand er auf der Liste der Gesuchten ganz oben. Er wurde vehaftet und kam erst frei nachdem Verwandte seiner Frau bei Ubaidullah Ibn Ziayd intervenierten. Nach seine Entlassung traf er sich mit Sulaiman ibn Surd und vereinbarten eine neue Revolution gegen die Tyrannei, Sulaiman ibn Surd sollte mit einer Armee von 4000 Mann Richtung Damaskus ziehen während Al-Mukhtar mit Sulaiman Ibn Malik Alashter mit weiteren 10 Tausend Mann den Regierungspalast in Kufa erstürmten. Ubaidullah Ibn Ziyad wurde getötet und Al-Mukhtar schickte mehrere Tausend Anhänger in die Stadt um die Kämpfer zu ergreifen, die sich besonders hervorgetan haben beim Kampf gegen Imam Hussein ( Friede sei mit ihm ). Er schickte seinen besten Kämpfer zu Ibn Saad und befahl ihm Umar Ibn Saad möglichst in seinem Bett zu töten, damit er das Bittgebet (Duaa) von Imam Hussein ( Friede sei mit ihm ) verwirklicht. Er brachte die Geschichtsschreiber in den Palst und vernahm die verhafteten Soldaten Ibn Saads persönlich und im Beisein der Geschichtsschreiber. Er weinte better, als er von Harmala hörte wie er Imam Husseins Säugling Abdallah mit einem Pfeil die Kehle durchschnitt. Er ließ sich die ganze Geschichte von Aschurra aus der Sicht der Soldaten Ibn Saads erzählen. Wer wen tötete und wer was gesagt hatte als die Anhänger Imam Husseins auf das Schlachtfeld kamen, alles wurde niedergeschrieben, daher stammen die meisten Überlieferungen aus dieser Zeit. Danach bestrafte jeden Mörder mit der Todesstrafe und schickte die Köpfe von Ibn Saad und Ubaidullah ibn Ziyad zu Imam Ali Ibn Al-Hussein Sain El-Abedin ( Friede sei mit ihm ). Er gab beschlagten Besitz zurück und schickte ein Teil der Steuergelder an den Imam Ali Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihm ), der mit dem Geld die Häuser der Familie Aqils wiederaufgebaut hatte. Viele kleine Bezirke schlugen sich zu seiner Seite und als die umliegenden Dörfer und Städte den Wali in Mousol angreifen wollten schickte er ihnen seine Armee unter der Führung von Sulaiman Ibn Malik Alashter ( der selbe Malik Alaschter, der als Armeeführer unter Imam Ali ( Friede sei mit ihm ) diente ). Der Machthaber in Damaskus (Abdulmalik Ibn Marwan Ibn Al-Hakam)nützte die Gelegenheit und schickte seine Armee nach Kufa, wo sie einen Massaker unter den Kufiten anrichtete. Al-Mukhtar verschanzte sich mit ein paar Anhängern in dem Regierungspalst, wo sie bis zum Tode gekämpft haben. Einmal traff Imam Mohammed Ibn Ali Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihnen allen ) den Sohn Al-Mukhtars und sagte ihm : "Allah möge Sich deinem Vater erbarmen, er ließ keins unserer Rechte bei den anderen, ohne es uns zurückzugeben ". Die Propagandemaschinerie der Banu Omia versuchte später, ihn als blutrünstiger Frevler darzustellen und 1300 Jahre später gibt es immer noch einige Schiiten, die diesen Geschichten Glauben schenken.

Burair Ibn Hudair
Ein alter Greis, der unter dem Fürst der Gläubigen, Imam Ali ( Friede sei mit ihm ) gekämpft hatte. Er war bekannt für seine Witze und Streiche, trotz seines hohen Alters. Er konnt sehr gut Quran lesen und hatte viele Quranlesesitzungen mit Kindern und Erwachsen, daher zogen sich einige seiner Schüler aus dem Kampfgeschehen als er zum Kampf antrat.

Habib ibn Mudtahir
Der Prophet ging eines Tages mit einem Freund, namens Mudtahir, spazieren, als er plötzlich anhielt und sich auf den Boden setzte. Er rief Mazahirs kleinen Sohn zu sich, drückte ihn an sein Herz und küßte ihn. Mazahir sagte:
"Oh Prophet, was hat mein Sohn Gutes getan, daß du ihm eine solche Zuneigung entgegenbringst?" Mit Tränen in den Augen antwortete ihm der Prophet:
"Oh Mudtahir. Während wir so dahingingen, fiel mein Blick zufällig auf Habib. Er ging direkt hinter meinem Enkel Hussein und wo immer Hussein hintrat, hob er den Staub unter den Füßen Husseins auf und legte ihn vor Respekt auf seine Augen. Oh Mudtahir! Dieser Habib wird eines Tages meinem Hussein zu Hilfe kommen."
Er war ein Soldat unter Imam Ali ( Friede sei mit ihm ). Er zeichnete sich durch Tapferkeit und Frömmichkeit aus. Imam Ali ( Friede sei mit ihm ) möchte ihn sehr und beförderte ihn zum Gruppenführer. Als er von Qais Ibn Musshir vor seiner Ermordung gehört hatte, dass Imam Hussein unterwegs ist, befahl einen seiner besten Diener mit einem Pferd außerhalb von Kufa auf ihn zu warten.
Um seine Frau zu prüfen, sagte er, daß er überlege, was zu tun sei, weil er um sie besorgt wäre. Habibs Frau stand auf und nahm ihren Hedschab. Sie forderte ihn auf, Hedschab zu tragen und daheim zu bleiben, sie aber würde aufbrechen, um dem Sohn Fatimahs ( Friede sei mit ihr ) zu helfen. Sie sagte zu ihm: "Fatimahs Sohn ruft dich und du machst dir meinetwegen Sorgen?!" Habib gestand ihr, daß er sie nur prüfen wollte, und machte sich bereit, nach Kerbala aufzubrechen. Kufa war von den Truppen Ibn Zyads eingekreist. Habib schickte seinen Diener zuerst aus der Stadt und dann ging er daran, sich aus der Stadt zu schleichen. Als er den Ort erreichte, wo sein Diener wartete, hörte er diesen zu seinem Pferd sagen:
"Wenn mein Herr nicht kommt, werde ich dem Sohn der Fatimah zu Hilfe eilen." Als Habib dies hörte sprangen ihm die Tränen aus den Augen und er sagte zu seinem Diener : "Bei Allah, ich habe dich befohlen, mein Pferd mitzunehmen und hier auf mich zu warten, weil ich zu alleine zu Imam Hussein reiten wollte, jetzt möchte ich, dass du mich begleitest". Habib ließ ihn frei und beide ritten sie in Richtung Kerbala, so schnell sie konnten. In Kerbala verteilte Imam Hussein (a. s.) gerade die Waffen an alle Kämpfer. Ein Speer blieb übrig, weswegen einer fragte:
"Oh Sohn des Propheten, für wen ist der letzte Speer?" Der Imam antwortete:
"Dieser eine ist für meinen Jugendfreund Habib." Genau zu diesem Zeitpunkt konnte man sehen, wie Habib auf das Lager zureitete. Der Imam lief ihm entgegen, um ihn zu grüßen. Saineb erfuhr von ihrer Dienerin Fudha (war auch Dienerin Fatimas (Friede sei mit ihr)):
"Unser Gast ist angekommen." Saineb war froh, dass er gekommen ist. Er war der ältester Kämpfer im Lager von Imam Hussein (Friede sei mit ihm ). Er sagte ein Tag vor Aschura : "Ich hatte die Hoffnung auf einen Märtyrertod verloren nach dem Tode des Fürst des Gläubigen, aber Allah hat mir Imam Hussein geschenkt "
Als ein Tag vor Aschura ein Wachmann Saineb zu ihrem Bruder Imam Hussein sagen hörte : "Hast du auch das volle Vertrauen zu deinen Gefährten, nicht dass sie dich vor Beginn der Schlacht an den Feind übergeben". Imam Hussein antwortete : "Ich habe sie alle geprüft, sie freuen sich alle über den Tod"
Der Wachmann lief schnell zu Habib und erzählte ihm das. Habib lief zu den Zelten der Männer und rief : "Ihr Reiter der Schlacht, Ihr Helden der Araber". Und alle Gefährten Imam Husseins ( Friede sei mit ihm ) sowie seiner Familienangehörige, allen voran Al-Abbas und Ali Al-Akbar kammen schnell aus ihren Zelten. Habib schickte die Männer von Bani Haschim zurück und sagte: "Ich wollte euch nicht stören, ich will nur mit euern Anhängern sprechen". Er erzählte ihnen, was der Wachmann gehört hatte und sie gingen alle zusammen zum Zelt von Saineb und Habib stand draußen und rief : "Oh Tochter Fatimas, euere Augen sollen sich heute Nacht in Frieden schliessen, wir werden uns alle vor Al-Hussein töten lassen, damit wir ein Teil unserer Pflichten gegenüber deiner Mutter Fatime erfüllen"
Habib focht am Tag von Aschura sehr tapfer. Als er vom Pferd fiel, schrie er auf:
"Oh mein Herr Hussein, hilf mir!" Als die Karawane der Gefangenen Kufe erreichte, sah der Soldat der Armee Yazids, welcher den Kopf Habibs in der Nähe seines Pferdes mitführte, daß ein kleiner Bub ihm ständig folgte, wohin immer er ging. Er fragte den Buben, was er wollte. Der Junge entgegnete:
"Du hast den Kopf meines Vaters ständig bei dir. Bitte übergib ihn mir!!"

Hani ibn Urwa:
Einer der bekanntesten Kufiten. Er war ein älterer Greis, als er Muslim Ibn Aqil bei sich aufnahm. Er hat, wie alle Anhänger des Fürst der Gläubigen, den Haß der Banu Omia auch nach seinem Tod auf sich gezogen, so dass sie, sehr oft versucht haben, sein Bild zu verzerren. Sein Grab steht immer noch als Beweis dafür, dass Allah ihm dafür belohnt hatte.



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