Gottes letztes Botschaft and die Menschheit



Seyyed Modjtabaje Musawi

 Anmerkung des Übersetzers

Wir Moslems sind test davon überzeugt, dass der Koran, der durch Mohammad (s.a.s.) überbracht wurde. das Wort Gottes und Seine Offenbarung ist und zudem die letzte Botschaft an die Menschheit.

lm Westen hat man über diese uns so heilige Schrift allerlei geschrieben. Um die Aussagekraft und Schönheit des Korans voll nachzuempfinden. bedarf' es jedoch sowohl arabischer Sprachkenntnisse als auch Tiefergehender wissenschaftlicher Informationen, so z.B. in den Naturwissenschaften oder über Geschichte. Darüber jedoch mehr in dem nachstehenden Text.

An allererster Stelle sind natürlich bei dem Nichtmoslem die Vorurteile strikt wegzulegen, die der breiten Öffentlichkeit im Westen seit langem beflissentlich eingeflösst wurden und werden. Dies gilt auch in Bezug auf die Person des Überbringers dieser wundersamen Schrift. den Gottgesandten Mohammad (s.a.s.).

Schon seinen Namen lieben und respektieren die Moslems, und zwar so sehr dass sie, wenn immer er erwähnt wird, laut den für ihn und seine Familie bestimmten Gruß aussprechen nämlich "Der Friede und der Segen Gottes sei mit ihm und seiner Familie" (wobei hier das Arabische mit "s.a.s." abgekürzt wurde).

Der wahre Anhänger des Korans kennt sich in der Geschichte des Propheten aus and schatzt ihn als großartigen, ja als großartigsten Menschen. Doch im Westen versucht man diese wahrhaftige Persönlichkeit, deren Mission auch von ihrem Vorgänger Jesus (Friede sei mit ihm) angekündigt wurde, von ihrem herausragenden Rang herabzustoßen und durch den Schmutz zu zerren.

Außer jene, die sich ehrlich zu den Qualitäten Mohammads und seiner Botschaft bekannten und sogar teilweise zum Islam übertraten, sind die meisten Autoren westlicher Literatur antiislamisch eingestellt und sie haben entweder nachlässig untersucht oder falsch interpretiert oder bewusst die Wahrheit über den Islam verstümmelt. Unzweifelhaft haben sie stets aus ihrem nicht-islamischen Standpunkte heraus Stellung genommen.

Kein gewissenhafter, an der Wahrheit Interessierter wird sich nur auf ihre Aufzeichnungen stützen wollen, um sein Urteil zu bilden. Zur Meinungsabgabe scheint wohl erst derjenige berechtigt zu sein, der nicht nur im Lager verbissener Islamfeinde Auskünfte sammelt, sondern auch - wenn nicht zuerst - sich den Reihen der Freunde, begeisterten Anhänger und eigentlichen Kenner dieser Lehre zuwendet. Aus dem, was sie schreiben, geht nicht nur die Wahrheit über den Koran, seinen Propheten und seine Lehre besser hervor, sondern auch die erstaunliche Sicherheit in ihrer Überzeugung sowie ihre Liebe zu dieser Lehre, ihrem Propheten und vor allem zu Allah.

So hofft der Übersetzer, dass die Leser sich von dem Text auch dieses Buches mitreißen lassen und dass ihr Interesse am Studium weitere - von Moslems verfassten - Texten erweckt und gestärkt werde.

Es sei hinzugefügt, dass die angeführten Zitate und Buchtitel nicht-persischer Literatur aus dem Persischen ins Deutsche rückübersetzt wurden, wobei leichte stilistische Abweichungen denkbar sind, ebenso wie bei den Textstellen. Abweichungen sind auch bei der Übertragung von Namen aus der persischen in die lateinische Schrift möglich. Zudem kann sich bei den Angaben zur Bezugsquelle die Seitenzahl auf eine persischsprachige Übersetzung beziehen anstatt auf das Original.



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