Die Charta der Einheit steht im Koran



Die Charta der Einheit steht im Koran

 

Die gemeinsame Liebe zum Propheten des Islams, Mohammad s.a.a.s. ist das stärkste Verbindungsglied zwischen den islamischen Konfessionen. Daher wird anlässlich des Jahrestages seiner Geburt die Woche der Einheit gefeiert, zu der wir allen Muslimen gratulieren.

Die Einheit im Sinne von Zusammenschluss ist das wichtigste Element zur Verwirklichung der Ideale eines Volkes. Der Koran unterstreicht dieses Ziel und legt die Wege zu seiner Erreichung dar. Er lädt die Menschen ein, sich aufgrund ihrer Gemeinsamkeiten zusammen zu schließen. Der Koran weist auf den gemeinsamen Ursprung aller Menschen hin und dass allen Menschen unabhängig von äußerlichen Unterschieden Würde gebührt.

In dem Vers 103 der Sure 3 richtet sich Gott an die Gläubigen und sagt: Und haltet allesamt fest an der Verbindung mit Gott und teilt euch nicht und gedenkt der Gnade, die Gott euch erwiesen hat! Als ihr Feinde wart und er zwischen euren Herzen Freundschaft stiftete und ihr durch seine Gnade Brüder wurdet.

Die Koranexegeten sehen im Koran selber das beste Beispiel für die Verbindung von Gott, an denen sich die Gläubigen festhalten sollen. Der Prophet hat den Koran als die Verbindung zu Gott oder wörtlich „das göttliche Halteseil“ beschrieben, welches zwischen Himmel und Erde gespannt ist.

Der Heilige Koran führt Zwietracht auf Selbstsucht und Feindschaft zurück und erinnert daran, dass die Gläubigen einmal durch ein solches Denken von der Erreichung hoher Ziele abgehalten wurden. Diese Himmlische Schrift bezeichnet die Einmütigkeit unter den Menschen als einen Gottessegen durch den Er sie dem Glück zuführt.

Im Vers 159 der Sure 3, wird ein weiterer Grund für die Einmütigkeit unter den Muslimen genannt, nämlich der Prophet und seine hohe Gesinnung und sein hervorragendes Verhalten. Der Prophet hat Freundschaft unter den Gläubigen hervorgerufen. Er hat in Medina zur Festigung der Beziehungen zwischen Muslimen als erstes zwischen den Einwanderer aus Mekka und ihren Helfern in Medina den Bruderbund besiegelt. Er hat die beiden verfeindeten Volksgruppen Aus und Chasradsch durch den Islam miteinander verbrüdert.

Ein weiteres Mittel zur Einheit besteht darin sich in Uneinigkeiten an Gott und den Propheten zu wenden. Aber die Muslime sollen sich darüber hinaus auch von den Edlen Nachkommen des Propheten leiten lassen. Dazu lesen wir in der Sure 43 im Vers 59 : Ihr Gläubigen: Gehorcht Gott und dem Prophet Gottes und den Oli-l amr . Mit Oli-l amr sind die Edlen Nachkommen des Propheten gemeint sind, die zweifelsohne dem Propheten am nächsten stehen und den Koran und die islamischen Lehren am besten kennen. Diese Imame zu befolgen bedeutet daher dem Propheten und Gott auf dem Weg zur Rettung zu folgen. Diese Imame haben erheblich zur Wiederbelebung des Geistes der Einheit beigetragen.

Der Koran ruft die Muslime auf, einander zum Guten anzuhalten und vom Schlechten abzuhalten und nicht auseinander zu gehen. Dies ist ein Hinweis darauf, dass das Gebot: Gebietet das Gute und verwehrt das Schlechte ein Beitrag zur Einheit ist. Fachr Razi erklärt, dass eine Zersplitterung der Religion entweder vom falschem Verständnis religiösen Schrifttums herrührt oder von dem Egoismus von Einzelnen oder Gruppen. Dabei betrachtet er das Gebot: Gebietet das Gute und verwehrt das Schlechte als Kontrollhebel zur Verhinderung der Befolgung persönlicher Vorlieben und Spaltung.



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