Die Logik hinter den islamischen Gesetzen



Welche Philosophie steckt hinter dem Gebet, dem Fasten und der Pilgerfahrt?

 

Allah (swt) ist absolut unabhängig von Seinen Geschöpfen. Der Allmächtige bedarf unserer Anbetung nicht, doch wir bedürfen Seiner Barmherzigkeit. Die Befolgung der islamischen Gebote ist zu unserem eigenen Nutzen. Es gibt keine göttliche Anordnung, die nicht zu unserem Wohl wäre. Jede religiöse Handlung, die für Allah (swt) ausgeführt wird, hinterlässt eine positive Wirkung auf den Ausführenden und der Gesellschaft. Hier sind drei Beispiele:

 

1. Das Gebet

 

Allah (swt) schreibt uns vor, fünfmal täglich das Ritualgebet zu verrichten. Mit dieser Vorschrift sind viele positive Effekte verbunden. Durch das Gebet läutern wir unsere Seele und justieren sie auf unserem Schöpfer. Wer realisiert hat, woher die Segnungen kommen, hat ein Bedürfnis sich zu bedanken. Durch das Gebet wird uns die Möglichkeit gegeben. Die Gebete erinnern uns an Allah und lassen uns unsere Handlungen kritisch betrachten. Mithilfe der Gebete können wir unsere Seele reinigen, denn das Gebet ist eines der wichtigsten Handlungen, welche bei inneren Konflikten der Seele (Nafs-e-Ammarah) und beim Unterlassen der Sünden hilft. Die Andacht unseres Herrn beruhigt unsere Seele und lässt uns wieder die Balance zwischen Hoffnung und Gottesfurcht finden. Wer sich die Worte beim Gebet bewusst macht, fürchtet sich vor der Strafe Allahs und strebt nach dem Erlaubten.

 

Wahrlich, das Gebet hält ab von Schändlichkeiten und Unrecht; und an Allah denken ist gewiss die höchste (Tugend). Und Allah weiß, was ihr tut. (29:45)

 



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