Jesus im Islam



„Da sprach Jesus, Sohn der Maria: «O Allah, unser Herr, sende uns einen Tisch vom Himmel herab mit Speise, daß er ein Fest für uns sei für den Ersten von uns und für den Letzten von uns, und ein Zeichen von Dir; und gib uns Versorgung, denn Du bist der beste Versorger.»“ (5:114)

„Und wenn Allah sprechen wird: ‘O Jesus, Sohn der Maria, hast du zu den Menschen gesprochen: »Nehmet mich und meine Mutter als zwei Götter neben Allah«?’, wird er antworten: ‘Heilig bist Du. Nie konnte ich das sagen, wozu ich kein Recht hatte. Hätte ich es gesagt, Du würdest es sicherlich wissen. Du weißt, was in meiner Seele ist, aber ich weiß nicht, was Du im Sinn trägst. Du allein bist der Wisser der verborgenen Dinge.’“ (5:116)

„Und (Wir leiteten) Zacharias und Johannes und Jesus und Elias; alle gehörten sie zu den Rechtschaffenen.“ (6:85)

„So ist Jesus, Sohn der Maria - eine Aussage der Wahrheit, über die sie uneins sind.“ (19:34)

„Und (gedenke der Zeit) da Wir mit den Propheten den Bund eingingen, und mit dir, und mit Noah und Abraham und Moses und mit Jesus, dem Sohn der Maria. Wir gingen mit ihnen einen feierlichen Bund ein.“ (33:7)

„Er verordnete für euch eine Glaubenslehre, die Er Noah anbefahl und die Wir dir offenbart haben und die Wir Abraham und Moses und Jesus auf die Seele banden: Nämlich, bleibet standhaft im Gehorsam, und seid nicht gespalten darin. Hart ist für die Heiden das, wozu du sie aufrufst. Allah wählt dazu aus, wen Er will, und leitet dazu den, wer sich bekehrt.“ (42:13)

„Wenn Jesus mit klaren Beweisen kommen wird, wird er sprechen: ‘Traum, ich komme zu euch mit der Weisheit und um euch etwas von dem zu verdeutlichen, worüber ihr uneinig seid. So fürchtet Allah und gehorchet mir.’“ (43:63)

„Dann ließen Wir Unsere Gesandte ihren Spuren folgen; und Wir ließen Jesus, den Sohn der Maria, (ihnen) folgen, und Wir gaben ihm das Evangelium. Und in die Herzen derer, die ihm folgten, legten Wir Güte und Barmherzigkeit. Das Mönchstum jedoch, das sie sich erfanden - das schrieben Wir ihnen nicht vor - um das Trachten nach Allahs Wohlgefallen; doch sie befolgten es nicht auf richtige Art. Dennoch gaben Wir denen unter ihnen, die gläubig waren, ihren Lohn, aber viele unter ihnen waren ruchlos.“ (57:27)

„Und (gedenke der Zeit) da Jesus, Sohn der Maria, sprach: ‘O ihr Kinder Israels, ich bin Allahs Gesandter an euch, Erfüller dessen, was von der Thora vor mir ist, und Bringer der frohen Botschaft von einem Gesandten, der nach mir kommen wird. Sein Name wird Ahmad sein.’ Und als er zu ihnen kam mit deutlichen Zeichen, sprachen sie: ‘Das ist offenkundiger Betrug.’“ (61:6)

„O die ihr glaubt, seid Allahs Helfer, wie Jesus, Sohn der Maria, zu den Jüngern sprach: ‘Wer sind meine Helfer für Allah?’ Die Jünger sprachen: ‘Wir sind Allahs Helfer.’ So glaubte ein Teil von den Kindern Israels, während ein Teil ungläubig blieb. Da verliehen Wir denen, die glaubten, Stärke gegen ihren Feind, und sie wurden siegreich.“ (61:14).

Weder Muhammed noch Jesus kamen, um die grundsätzliche Lehre vom Glauben an den einen Gott zu ändern, die von den früheren Propheten gebracht worden war, sondern sie bestätigten und erneuerten sie. Die Muslime lieben und ehren daher den Propheten Jesus genau so wie den Propheten Muhammed (Friede sei auf Ihnen beiden).

 



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